„Somewhere“ over the rainbow

somewhere.com

26 Feb „Somewhere“ over the rainbow

Ich sollte „Somewhere“ eigentlich gleich in zwei Hack-Kategorien einzuordnen, und zwar in „Verstehen“ und „Vernetzen“. Denn was eine Art „Visual CV Builder“ hätte werden können, hat sich zu einem Netzwerk entwickelt, das einem nicht nur hilft, Gleichgesinnte auf der Suche nach der „Future of Work“ zu finden und ihnen zu „folgen“, sondern das durch einen geschickten Community-Mechanismus dazu beiträgt, die Zukunft der Arbeit auch besser zu verstehen und die eigene Arbeit zu verbessern.

Zielgruppe der Plattformen sind moderne Freelancer, die professionellen Arbeits-Nomaden, deren Kapital zum größten  Teil aus Gehirn und digitaler Infrastruktur besteht. Sie können sich dort vernetzen – und ihre Arbeit laut leben, indem sie zusammen mit anderen auf Fragen antworten. Fragen werden hier „Provocations“ genannt, Antworten sind „Sparks„. Jeder kann Fragen stellen und beantworten – und die meisten davon dienen dazu, das eigene Arbeitsleben besser zu gestalten. Eine Auswahl:

  • Notepad or iPad – what do you use?
  • Where does marketing end an sales begin?
  • How do you move past a roadblock?
  • How do you run meetinga?

Letztlich entsteht durch das – visuell unglaublich gut gemachte – Frage und Antwort-Spiel eine Experten-Gemeinschaft von Menschen, die anders arbeiten als unsere Vorväter das getan haben. Und die sich dabei helfen, das jeden Tag etwas besser zu machen und sich zwischen ihren Bildschirmen nicht ganz so einsam zu fühlen. Gemeinschaft entsteht hier nicht primär durch Gruppenkuscheln und vernetzen/folgen/befreunden (gibt’s natürlich auch), sondern durch „lautes Fragen beantworten“, also durch gemeinsame, wenn auch asynchrone Arbeit. Das ist eine Praxis, die mich natürlich mitten zwischen die Augen trifft. Genau wie dieser Teil der Selbstdarstellung:

 Being a part of Somewhere means people can see what you do, offer advice, ask for your advice, and that soon you’ll find and be found by interesting people along the way. // The future of work.

Kurz und gut: wer frei arbeitet aber Freunde will, der sollte sich die Plattform dringend ansehen.

Und hier noch zum Abschluss das Kurzprofil:

  • Wer vernetzt sich: Freelancer, Kreative Nerds und Menschen auf der Suche nach der Zukunft der Arbeit.
  • Wie vernetzt man sich: Durch „Folgen“ und durch gemeinsames „lautes arbeiten“.
  • Wie hoch ist der Vernetzungsfaktor: 7
  • Was macht besonders glücklich: Das Gefühl der Gemeinschaft, der Offenheit und einer gemeinsamen Zukunft!

#seidlaut #wertdetglücklich auf Somewhere.

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